Leserbrief von Dr. Uwe Obenauer

Am 2.3.24 fand in Guldental eine Kundgebung unter dem Motto “Aufstehen gegen Rassismus” statt.

Das Demonstrationsrecht stellt in unserer Demokratie ein hohes Gut dar, leider war diese Veranstaltung wie so viele ein inszenierter Protest. Die Landrätin Bettina Dickes beklagte zu Recht den Vertrauensverlust in unseren Staat, ohne jedoch die Ursachen dafür zu nennen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir brauchen Politiker, die Probleme lösen wollen, statt ständig neue zu schaffen – und darüber die “Notlage” ausrufen.

Sozialdemokraten, Grüne, NGOs im Schlepptau die Kirchen und die Medien (insbesondere die “Öffentlich-Rechtlichen) verteidigen ihre Koalition und damit Macht und Existenz, statt unsere Werte. Eigenartigerweise marschieren CDU und CSU bei vielen Demonstrationen gegen Rechts mit und demonstrieren folglich gegen sich selbst, denn die Union und auch die FDP sind nach wie vor rechte Parteien, handelt es sich vielleicht um Unwissenheit, Verblendung, Feigheit. oder hat man im Geschichts- und Sozialkundeunterricht nicht aufgepaßt ? 

Es geht hier nicht nur gegen die AfD. Bei der Werteunion und ihrem Chef Maaßen wiederholt sich das Spiel und wird bei Sahra Wagenknechts Partei fortgeführt, sollte diese zu stark werden. Danach schießt man sich auf die CDU ein, da kann sich Herr Merz noch so sehr bei den Grünen einschleimen.

Die Demokratie muß nicht vor der AfD geschützt werden, sondern vor links-grünen Chaoten, die eine sog. “große Transformation” wollen, ein fürchterliches Experiment, welches an der Wirklichkeit scheitern wird.

Die CDU wäre gut beraten endlich die politische Reißleine zu ziehen, denn die Schnittmengen mit den Bündnisgrünen sind sehr überschaubar. Ansonsten könnte sie das Schicksal der italienischen Christdemokraten erleiden.
Dies wäre schade für sie selbst und für Deutschland.

Dr. Uwe Obenauer, Stromberg

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